Kraftwerk Block Beuys
14. Februar – 14. Mai 2020 (verlängert bis 2020)
Ausstellung während der Corona-Pandemie im Ströher-Flügel, im Vorraum von Block Beuys und in der Karl Freund-Galerie, 2. OG,
kein Ausstellungskatalog und pandemiebedingt kein Rahmenprogramm zu Ausstellung
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Einrichtung von Block Beuys findet im Jahr 2000 die Ausstellung Kraftwerk Block Beuys statt. Kuratorin Gabriele Mackert zieht ein umfassendes Resümee über die wechselvolle Geschichte des Werkkomplexes, der untrennbar mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt verbunden ist. Gleichzeitig holt sie ihn in die Gegenwart.
1970 beginnt Joseph Beuys ein »Künstlermuseum im Museum« als einzigartige Schule des Wahrnehmens, Entdeckens und Fragens einzurichten. Sein universeller Anspruch ist es, Kunst, Wissenschaft und Spiritualität zu verbinden. Als Pionier einer politischen und umweltbewussten Kunst betrachtet er die Werke in Block Beuys auch als Vehikel für seine Ideen, Visionen und Gedanken, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben.
Details über die Ausstellung:
Gerade deshalb beleuchtet die Ausstellung den Werkkomplex als außergewöhnlichen Energiespeicher und kraftvolle Aktivierungsmaschine. Dabei rückt sie ausgewählte, in Block Beuys »abgelegte« Werke in den Fokus, die zuvor in den aufrüttelnden Aktionen des Künstlers in den 1960er Jahren zum Einsatz gekommen waren. In Filmen, Fotos, Archivalien oder Partituren festgehalten, bilden die Aktionen ein Stück Zeitgeschehen ab, werfen ein Schlaglicht auf den bundesdeutschen Kunstmarkt in jenem Jahrzehnt und reißen bereits gesellschaftspolitische Themen an, die erst künftig an Bedeutung gewinnen werden.
Als prominente Leihgabe kommt das Werk kleines Kraftwerk kurzzeitig nach Darmstadt zurück. Ursprünglich zwischen 1984 bis 1987 in Raum 3 von Block Beuys gelagert, steht es im Zentrum der Ausstellung und verleiht ihr den prägnanten Titel »Kraftwerk Block Beuys«.
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