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Zeichnungen in Block Beuys

An den Wänden der nach Norden zum Herrngarten hin ausgerichteten Räume 4, 5, 6 und 7 von Block Beuys installierte Joseph Beuys 1970 insgesamt 26 gerahmte Zeichnungen aus den Jahren 1950 bis 1967. 14 der Zeichnungen haben einen Titel, 12 sind ohne Titel. Neben den Vitrinen mit Relikten aus seinen Aktionen und zahlreichen seiner Auflagenobjekten bilden diese 26 Werke eine programmatische Selbstreflektion des Künstlers über sein zeichnerisches Schaffen. Für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören die Zeichnungen von Joseph Beuys zu den subtilsten bildnerischen Äußerungen im Medium der Zeichnung überhaupt. Der Künstler erprobte und entwickelte darin seine Kunstauffassung. Beuys' Zeichnungen bilden eine wichtige Quelle zu seiner Gedankenwelt mit literarischen, philosophischen, natur- und geisteswissenschaftlichen Bezügen.

Weitere Hintergründe:
Bis zur Schließung des Museums zwecks Sanierung im Jahr 2007 waren die Zeichnungen 37 Jahre lang ungeschützt dem Tageslicht ausgesetzt, was massive Lichtschäden an den Blättern verursacht hat. Die Papiere sind gebräunt und brüchig, aufgedruckte sind Stempel verblasst.

Um eine weitere Zerstörung der Werke zu verhindern, wurden die Arbeiten mit der Wiedereröffnung des Museums 2014 aus konservatorischen Gründen durch Faksimiles ersetzt. Die Graphische Sammlung verwahrt die Werke nunmehr lichtgeschützt und klimastabil. Bei begründetem Interesse können sie auf Antrag im Studiensaal betrachtet werden

Zeichnung anklicken und mehr erfahren

Studentenpartei, 1967
Kreuzumwandlung, 1958

Interaktiver Raumplan

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Hochspannungs-Hochfrequenz-Generator und FOND II (10 Teile), 1968, in Raum 2

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